Grünholz

Ich würde mich als Grünholzschnitzer bezeichnen: aber was bedeutet das eigentlich?
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Grünholz heisst ganz einfach frisches Holz. Das kann je nachdem frisch gefällt sein, oder schon ein Jahr irgendwo rumliegen. Solange es noch viel Wasser enthält ist es viel einfacher, oder „weicher“ zu schnitzen.
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Das Holz mit dem ich schnitze stammt alles von lokalen Wäldern, von Nachbarn, die etwas fällen oder sonst gefällten Bäumen. Als nachwachsende Ressource ist Holz nachhaltig, zudem bindet es CO2. Weil es natürlich gewachsen ist, ist jedes Objekt ein Einzelstück und hat seine eigenen Muster, Farben, Einschlüsse, Äste, Charakter.


Techniken
Ich erstelle meine Objekte mit verschiedenen Handwerkzeugen. Eines der wichtigsten Werkzeuge ist dabei die Axt. Diese ermöglicht es mir viel Material schnell zu entfernen, damit ich mit dem Messer weniger Arbeit habe.
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Das gerade Schnitzmesser ist ein super Allrounder. Mit dem arbeite ich zeitlich sicher am meisten. Für alle möglichen mittleren bis feinsten Formgebungen und fertigen Oberflächen bestens geeignet.
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Das Runde Schnitzmesser ist ein geniales Werkzeug, was mir ermöglicht hohle Formen wie die Schale eines Löffels auszuhöhlen. Dabei gibt es auch verschiedene Geometrien für verschiedene Zwecke.
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Ein „Werkzeug“, was ich nicht benutze ist Schleifpapier. Ich bearbeite meine Objekte bis zum Schluss nur mit scharfen Klingen, die eine super feine Oberfläche ermöglichen. Auch die Facetten von Handwerkzeugen sind solch ehrliche, ästhetische und menschliche spuren dieses Handwerks, das würde ich nicht gegen eine glatt geschliffene Oberfläche tauschen:)









